Psychologische gesprächsführung sinnvoll

So beschreibt Victor Klemperer die Dominanz der Sprache Mitte des Die Sprache ist eine der wirkmächtigsten Werkzeuge, deren der Mensch sich bedienen kann. An dieser Dominanz hat sich bis heute nichts geändert. Geändert haben dürfte sich aber unser Bewusstsein darüber, was Sprache an sich bewirken kann, wenn man sie bewusst einsetzt.

Das Beratungsspektrum im Bereich der Psychologie ist vielfältig.

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Im ersten Studienbrief der pädagogischen Psychologie 1 wurde die pädagogisch- psychologische Beratung behandelt. In der vorliegenden Hausarbeit werde ich die Unterschiede in der Gesprächsführung mit Kindern und mit Erwachsenen herausarbeiten. Dazu wird in Kapitel 2 zunächst einmal eine begriffliche Definition und Eingrenzung des Begriffes vorgenommen, der Adressat pädagogischer Beratung benannt und die Anlässe einer pädagogisch-psychologischen Beratung aufgezeigt.

Kapitel 3 befasst sich mit der theoretischen Orientierung bezüglich der Haltung des Beratenden und dessen Menschenbild.

Gesprächsführung: Techniken aus der Psychologie | mindyourlife

Dies mündet in die Grundlagen der pädagogisch-psychologischen Beratung. Die Anforderungen an den Beratenden mit Erwachsenen und Kindern werden in Kapitel 4 und 5 beleuchtet und enden in einer Diskussion in Kapitel 6. Im letzten Kapitel erfolgt das Fazit dieser Hausarbeit. Es werden darunter meist eher präventiv und entwicklungsorientierte Unterstützungsangebote verstanden.

Sie stellen eine Orientierungs-, Planungs-, Entscheidungs- und Bewältigungshilfe dar. Pädagogisch-psychologische Beratung ist somit psychologische Beratung im Dienste von pädagogischen Entscheidungen. Damit wird deutlich, dass hier eine Grenze zwischen Pädagogik und Psychologie schwer zu ziehen ist, da sich die Inhalte stark verschränken.

Pallasch und Kölln , S. Pädagogen und Psychologen reklamieren jeweils für sich bestimmte Arbeitsfelder und entzweien so viele gemeinsame Arbeitsfelder in zwei künstlich getrennte Zuständigkeitsbereiche.

Klientenzentrierte Gesprächsführung

Aus diesem Grund fordern die Autoren Pallasch und Kölln , S. Die pädagogisch-psychologische Beratung ist für Pädagogen aller Berufsfelder konzipiert, die über den Rahmen der reinen Lehre pädagogisch arbeiten und die Handlungskompetenz für pädagogisch schwierige Situationen erweitern wollen. Die individuellen Gründe für eine Inanspruchnahme einer pädagogisch-psychologischen Beratung können vielfältig sein und beziehen sich in der Regel auf schulische und erzieherische Kontexte.

Präventive Anlässe: Hier gilt es, der Entstehung einer möglichen Diskrepanz zwischen Ist und Soll entgegenzuwirken. Interventive Anlässe: In diesem Fall besteht bereits eine Diskrepanz zwischen Ist- und Soll-Situation. Häufig sind es zwei Klassen, die zu einer Inanspruchnahme einer Individualberatung führen.

Zum einen sind es Lern- und Leistungsprobleme oder es handelt sich um Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen. Diese Unterscheidung ist vor allem aus dem Grund wichtig, da je nach formalem Anlass der Adressat zur Hilfesuche variieren kann. So kann z. Als Wegweiser und Vorbild der Haltung des Beratenden einer pädagogisch-psychologischen Beratung gilt die von C.

Rogers entwickelte Gesprächspsychotherapie. Sie gehört zu den humanistisch orientierten Ansätzen im Bereich der Psychologie. Für die Gesprächspsychotherapie ist es charakteristisch, dass sie die soziale Interaktion und verbale Kommunikation zwischen Therapeut und Klient in den Mittelpunkt ihres Interesses stellt. Dem Ratsuchenden soll so ermöglicht werden, seine Verhaltens- und Erlebnisweisen zu verändern und sich so zu entwickeln, dass er mit den gegenwärtigen und späteren Problemen auf integrierte Weise fertig wird.

Die wesentlichen Grundlagen der Gesprächspsychotherapie hängen nach Rogers ab von einem humanistisch orientierten Menschenbild. Die Aktivierungstendenzen bilden hierbei einen zentralen Begriff. Aktivierungstendenzen sind menschliche Tendenzen sich zu erhalten und sich konstruktiv in Richtung der Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit zu entwickeln. Durch menschliche Aktivierungstendenzen entwickeln sich Wachstumsprozesse in der Auseinandersetzung zwischen dem Individuum und der sozialen Umwelt.

Ebenso bildet das Selbstkonzept einen wichtigen Wirkmechanismus in Rogers klientenzentrierter Gesprächspsychotherapie. Dabei ist das Selbstkonzept relativ stabil, strebt aber ähnlich wie die Aktualisierungstendenz nach einem ständigen Veränderungsprozess in Form von Bestätigungsprozessen. Es strukturiert die Wahrnehmung des Menschen und beeinflusst so sein Verhalten.

Nicht zuletzt ist die subjektive Realität zu nennen. Hierbei gilt die Annahme, dass das Individuum seine Umwelt durch eine Art subjektive Brille wahrnimmt. Eine objektive Realität kann dem Individuum nicht zugänglich sein. Der Mensch reagiert als ein organisiertes Ganzes. Solange alle psychischen und physischen Erfahrungen sich in das Selbstkonzept integrieren lassen, befindet sich das Individuum in einem seelischen Gleichgewicht, dem Zustand der Kongruenz.

Aufbauend auf der theoretischen Orientierung und dem dazugehörigen Menschenbild ergibt sich eine therapeutische Grundhaltung des Beratenden, die als Grundlage einer pädagogisch-psychologischen Beratung übernommen wurde.

Supportive Psychotherapie und ärztliche Gesprächsführung

Rogers nennt dabei drei Grundhaltungen des Therapeuten oder Beratenden, die notwendig sind, um ein Klima zu schaffen, in dem sich die in Inkongruenz befindliche Person ihrer verzerrten bzw. Kongruenz Echtheit 2. Akzeptanz bedingungsfreie Wertschätzung 3. Empathie einfühlendes Verstehen. Sie unterstützen die Veränderungsprozesse des Ratsuchenden.

Unterschiede in der Gesprächsführung in pädagogisch-psychologischen Beratungen zwischen Erwachsenen und Kindern Hausarbeit, 15 Seiten, Note: 2,3. N R Nicole Regin Autor:in. Format: PDF — für PC, Kindle, Tablet, Handy ohne DRM. In den Warenkorb.