Psychologische reaktivität
Reaktivität
Emotionale Reaktivität kann als Grad der emotionalen Reaktionen definiert werden. Beispiele sind die Häufigkeit und Intensität der Emotionen, die Erregungsschwelle, die negative Reaktion auf Herausforderungen und die autonome Reaktivität. Emotionsregulation ist dagegen definiert als Management von emotionalen Reaktionen auf Situationen. Beispiele wären Veränderung Umleitung, Kontrolle oder Modifikation von emotionalen Ausdrücken, Verhaltensweisen, die emotionale Handlungstendenzen, Dauer von Emotionen und Kontrolle von Emotionen steuern.
DFG: GEPRIS: Emotionale Reaktivität und Emotionsregulation im hohen Alter
Bild: Gerd Altmann. Tara McAuley, Professorin für Psychologie an der Universität Waterloo, und Martyn S. Gabel untersuchten, ob unsere emotionale Reaktivität Mitgerissenwerden von Gefühlen — ein hoher Grad an emotionaler Reaktivität kann bewirken, dass man sich von seinen Gefühlen überwältigt fühlt; Definition unsere Denkfähigkeiten beeinflusst — und zwar das Denkvermögen, das wir für die Anforderungen und den Stress des täglichen Lebens benötigen.
Emotionale Reaktivität bezieht sich auf die Sensibilität, Intensität und Dauer unserer emotionalen Reaktionen, die mit unserer Stimmung verbunden sind. Für einige Menschen scheint eine schlechte Laune die Art von Denkvermögen, das für das tägliche Leben wichtig ist, zu verbessern, sagte McAuley.
Modulation der Cue-Reaktivität durch BEGIN- und END-Stimuli des Rauchrituals
Die hochreaktiven Personen — Menschen, die schnelle, intensive und anhaltende emotionale Reaktionen haben — schnitten bei einer schlechten Stimmung besser bei Aufgaben zu den Exekutivfunktionen ab. Personen mit niedriger Reaktivität zeigten den gegenteiligen Effekt, wobei eine schlechte Gemütslage mit schlechteren Exekutivfunktionen einherging.
Dieses Muster unterstützt die Ansicht, dass eine schlechte Stimmungslage bei einigen Exekutivfunktionen helfen kann — aber nur bei Menschen, die emotional reaktiver sind. Die emotionale Reaktivität und Emotionsverarbeitung ist von Mensch zu Mensch schon von einem sehr frühen Alter an unterschiedlich und diese individuellen Unterschiede haben Auswirkungen auf die psychische Gesundheit in der späteren Entwicklung, schreiben die Psychologen.
Reaktivität | Lehrbuch Psychologie
Weitere Forschungsarbeiten sind notwendig, um die Beziehung zu untersuchen, aber einige Studien deuten darauf hin, dass hochreaktive Menschen eher an das Erleben negativer Emotionen gewöhnt sind. Als solche ist eine schlechte Laune für sie weniger störend und ablenkend als für Menschen mit geringerer emotionaler Reaktivität. Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter. Menü Startseite Psychologie-Lexikon Datenschutz Suche Newsletter.
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