Psychologie vorträge halle saale 2019
Die Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle Saale führt in Kooperation mit der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, der Stiftung Rechtsstaat Sachsen-Anhalt e. Dieses wird vom September bis September im Mitteldeutschen Multimediazentrum Halle stattfinden.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Angaben auf der Homepage der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle Saale. Einzelheiten finden Sie in diesem Auszug aus dem Rundbrief August PDF. Die Veranstaltung war ausgebucht , wurde aber für Interessierte im Livestream übertragen siehe Verlinkungen im Infobereich der Seite.
Das Schwerpunkt des Halle-Forums ist das DDR-Grenzregime. Wir erinnern an die Verzweiflung und den Mut der Menschen, die den Eisernen Vorhang überwinden wollten und an jene, die auf der Flucht getötet wurden, möchten aber auch Freude und Freiheitsgefühl der Menschen nicht vergessen, denen die Flucht aus dem sowjetischen Einflussbereich im damaligen Ostblock gelang.
Stefan Appelius vom Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin. Der Referent betrachtet dabei insbesondere das gesamte mitteleuropäische Ost-West-Grenzregime der Nachkriegszeit. Über seine Aktivitäten als Fluchthelfer spricht Dr. Burkhart Veigel, der ca. Der Fluchtweg von Lothar Herfurth und Elisabeth Voitzsch führte durch mehrere Ostblockstaaten — bis zu ihrer Festnahme an der jugoslawischen Grenze im August Beide Zeitzeugen sprechen über ihre Erfahrungen und persönlichen Schicksalswege.
Am dritten Tag des Halle-Forums wird in einem Podium über den Stand der Aufarbeitung und Erinnerung im Jahr diskutiert. Programmflyer Stand Am Oktober richtet die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur das Halle-Forum aus. Darüber wird Dr. Julia Landau sprechen, die als Kustodin für die Aufarbeitung der Geschichte des sowjetischen Speziallagers Nr.
Sie hat mehr als 4. Dafür erhielt sie die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und ist Ehrenbürgerin der Stadt Tost. Klara Pinerova ist Historikerin am Institut für das Studium totalitärer Regime in Prag.
Gebärdenmanufaktur: VORTRAG:
Die Veranstaltung beginnt am Oktober ab Uhr in der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle Saale , wo u. Am Abend findet ein Zeitzeugengespräch mit den ehemaligen Speziallagerhäftlingen Herbert Hecht, Eberhard Hoffmann, Dietrich Nolte und Joachim Stern statt. Daran teilnehmen werden auch der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt Dr.
Reiner Haseloff sowie Schülerinnen und Schüler des Elisabeth-Gymnasiums Halle. Das Gespräch widmet sich insbesondere der Frage, wie persönliche Erinnerungen für nachfolgende Generationen bewahrt und zugänglich gemacht werden können. Ort: Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle Saale , Elisabeth-Gymnasium, Hotel Ankerhof Halle Zeit: Oktober Achtung Änderung im Programmablauf: wegen der hohen Nachfrage findet das Halle-Forum bereits ab dem Programmpunkt 14 Uhr im Elisabeth-Gymnasium statt; für Teilnehmer der Führungen und des Mittagessens in der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle Saale steht Die Änderungen sind in den Programmflyer siehe unten eingearbeitet.
Am ersten Programmtag, Mittwoch, dem Daniel Bohse eine Einführung in das System der Speziallager in der SBZ Sowjetische Besatzungszone und die Internierungsorte in der Provinz Sachsen geben. Dabei wird er sowohl auf die Speziallager wie auf das weitverzweigte Geflecht kleinerer temporärer Internierungsstätten eingehen.
Am Abend wird der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt ein Zeitzeugengespräch mit ehemali-gen Häftlingen von Speziallagern und Schülerinnen und Schülern des Elisabeth-Gymnasiums Halle führen. Das Elisabeth-Gymnasium sorgt zugleich für die musikalische Begleitung des Gesprächs. Am zweiten Programmtag steht die Frage der Bewahrung von Erinnerungen im Mittelpunkt.
Halle-Forum im Roten Ochsen
Zunächst geht es darum, dass Informationen aus der mündlichen Tradition und aus dem Gedächtnis überhaupt gesichert und später durch Dokumente überprüfbar werden. Zum anderen steht die Frage, wie Informationen und Erinnerungen in die Öffentlichkeit transportiert werden können. Aber auch, wie Dokumente, Briefe oder Kassiber überhaupt auch für zukünftige Generationen aufbewahrt und zugänglich gemacht werden, soll an diesem Vormittag bedacht werden.
Dabei stehen insbesondere Überlieferungen ehemaliger Häftlinge und politisch Verfolgter im Mittelpunkt, die sich nicht sicher sind, was aus ihrem eigenen Fundus überliefert werden sollte, wo dies geschehen kann und wo sie dazu Hilfe erhalten können. Interesse an Beratungen der Landesbeauftragten ungebrochen. Die Gerechtigkeitslücke entsteht durch eine faktisch verweigerte Anerkennung der Lebensleistung SED-Verfolgter und der Wiederholung von Konflikten mit staatlichen Stellen.
Zum Mal treffen sich am 3. November ehemalige politische Häftlinge aus verschiedenen Strafvollzugseinrichtungen in Halle Saale. Zwei Tage lang diskutieren etwa 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland mit Experten zu den Aspekten Aufarbeitung, Entschädigung und Anerkennung. Seit 15 Jahren flächendeckendes Beratungsangebot in Sachsen-Anhalt.
Die Arbeit mit den Opfern der SED-Diktatur und ihre Begleitung bei Aufarbeitung und Rehabilitierung ist eine zentrale Aufgabe der Landesbeauftragten. Seit nunmehr 15 Jahren bietet die Behörde flächendeckend in Sachsen-Anhalt Beratungstage an. Zwischen Arendsee und Zeitz fanden im ersten Halbjahr individuelle Beratungen in 23 Städten und Gemeinden statt. Weitere 19 Termine werden bis Ende November hinzugekommen sein.
Darüber hinaus gibt es monatlich je einen Sprechtag in Dessau, Halle, Lutherstadt Eisleben, Magdeburg wöchentlich , Naumburg, Stendal, Wernigerode sowie seit Oktober auch in Lutherstadt Wittenberg. Mehr als 1. Besonders nachgefragt werden u. Beratungen zu strafrechtlichen, beruflichen oder verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsmöglichkeiten - zumeist mit einer Antragstellung auf Anerkennung und Entschädigung verbunden - nehmen mehr als die Hälfte der Beratungszeit in Anspruch.
Darüber hinaus geht es vielfach um die Einsicht in die Stasi-Akten. Partner der Behörde bei den Beratungs- und Sprechtagen sind der Caritasverband für das Bistum Magdeburg e. November richtet die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt das Im Mittelpunkt der Tagung steht das Thema des Umgangs mit den Opfern kommunistischer Diktaturen.
So werden Oberstaatsanwalt i. Bernhardt Jahntz der anstelle des erkrankten Oberstaatsanwalts a. Hans-Jürgen Grasemann als Referent gewonnen werden konnte über den Stand der strafrechtlichen Aufarbeitung von SED-Unrecht und Dr. Clemens Vollnhals vom Hannah-Arendt-Institut Dresden zur Einschätzung der Rehabilitierung und Entschädigung der SED-Verfolgten sprechen.
Im Auftrag der Europäischen Kommission wurde eine Studie zur Lage der Opfer des Kommunismus in Europa publiziert. Teilaspekte daraus stellt Johanna Weidel, Mitautorin der Studie, vor. Es folgte — mit der Stasi im Genick — eine bemerkenswerte Karriere, beispielhaft für Zielstrebigkeit, Aufrichtigkeit und Anstand.
Die Lesung am Donnerstagabend ist öffentlich und wird musikalisch von Holger Gottwald begleitet. Die Errichtung von Denkmalen und die Unterhaltung von Erinnerungsorten an die Opfer kommunistischer Diktatur ist Gegenstand des Beitrages von Dr. Anna Kaminsky von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Sie gibt einen Einblick in die Anlässe und Gestaltung von Denkmalen, Erinnerungszeichen und Museen in Mittel- und Osteuropa und auch in Sachsen-Anhalt.
Wie können Erinnerungszeichen wirksam gestaltet werden? Einladung zum Pressegespräch am 3. Pressemitteilung zur öffentlichen Lesung am 3. Pressemitteilung zum Programm. Auf dem youtube-Kanal der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt können die Mitschnitte der beiden Tage abrufen werden.
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Die Veranstaltung war ausgebucht, wurde aber zusätzlich im Livestream durch den Offenen Kanal Wettin übertragen, auf dessen youtube-Kanal Sie weiterhin die Mitschnitte der beiden Tage abrufen können. In Halle treffen sich am Wolfgang Schilling MDR hat mit einigen von ihnen und mit Mitarbeitern der Gedenkstätte gesprochen.
Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch hat am Mittwoch, Halle-Forum, teilgenommen. Beitrag nicht mehr auf der Landtagsseite. Alle Ministerien Staatskanzlei und Ministerium für Kultur Ministerium für Inneres und Sport Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz Ministerium der Finanzen Ministerium für Bildung Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt Ministerium für Infrastruktur und Digitales.
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