Psychologie in beziehungen erwachsene tochter nummer eins
Die Bindungstheorie nach John Bowlby 2.
Eltern-Kind-Beziehung – Wikipedia
Drei Bindungsarten 3. Dana: Eine Mutter-Tochter-Symbiose in der Adoleszenz 4. Fazit 5. Quellenangabe 1. Die Mutter-Tochter-Beziehung Für jede Frau beginnt das Leben mit einer gleichgeschlechtlichen Bindung, nämlich die zur Mutter. Von ihr hängt die Entwicklung der Tochter zur Frau ab. Einen tieferen Einblick in die weibliche Entwicklung soll diese Arbeit mit sich bringen.
Ödipus versus Elektra Ödipus war ein Held des griechischen Mythos, der wegen des Orakels, er werde seinen Vater töten und seine Mutter heiraten, als Kind ausgesetzt wurde und bei Fremden aufwuchs. Auf der Suche nach seinen leiblichen Eltern, die er nicht kannte, erschlägt er seinen Vater und gewinnt dadurch, dass er das Rätsel der Sphinx löst, die Hand seiner Mutter. Der Ödipuskomplex beinhaltet nun dieses Grundmuster die Mutter besitzen wollen und den Vater beseitigen , der nach Freud bei jedem kleinen Jungen zwischen drei und fünf Jahren, vorzufinden ist.
Während der Junge, der seinen Vater hasst und seine Mutter liebt, sich den Vatermord in seiner Phantasie ausmalt, soll das Mädchen den Vater lieben und die Mutter hassen. Bei Elektra ist allerdings von Muttermord nicht die Rede. Das Mädchen verliebt sich zuerst in die Mutter und lehnt den Vater als Nebenbuhler ab. Unter Eindruck des eigenen Penismangels entwickelt es eine Abneigung gegen die Mutter, die es nicht mit diesem Körperteil ausgestattet hat, und wendet sich dem Vater zu, der es besitzt.
Der Junge identifiziert sich dabei mit dem Vater, das Mädchen mit der Mutter.
Zur Psychodynamik der Vater-Tochter-Beziehung in der Adoleszenz
Die Ödipus- und die Elektra-Sage dienen heute noch als Erklärungsmodell für die männliche und die weibliche Entwicklung. Zweitens muss es seine sexuellen Gefühle Entdecken und seine sexuelle Identität akzeptieren, [ Nach Halberstadt-Freud führt nur der Mittelweg zu einer gesunden und befriedigenden Weiblichkeit.
In erster Linie sind Hände nötig um etwas zu ergreifen, aber auch um etwas zu begreifen. Wie soll ein Mädchen sich vorstellen können was eine Frau ist, ohne den eigenen Körper begriffen zu haben?! Warum lässt eine Mutter so etwas zu? Sind auch ihr längst die Hände gebunden? Lässt sie der Tochter die Hände binden, damit sie ihr innerlich verbunden bleibt und kein freies und anderes Leben führen kann?
Obwohl heutige Mütter nicht mehr der Meinung sind, dass Onanie schädlich sei, verbieten sie es ihrem Kind auf indirektem Wege. Aufgrund ihrer eigenen Hemmungen, verhalten sie sich reserviert und unbefangen, wenn die kleine Tochter die Genitalien zeigt oder berührt. Dadurch lässt diese die Onanie später sein.
Es ist der Mutter nicht möglich der sexuellen Neugier und Lust der Tochter mit offenem Blick zu begegnen. Sexuelle Neugier wird jedoch mit Beginn der Menstruation noch wichtiger, da sich der Körper verändert und neu definiert werden muss. Um das weibliche Selbstbild zu erweitern, bedarf es der Ablösung von den Eltern, denn die besonderen Erregungen, die die Pubertät mit sich bringt, verlangen nach sexueller Befriedigung - nach Selbstbefriedigung.
Doch mit der Pubertät und der endgültigen Ablösung von den Eltern beginnt das ambivalente Verhältnis zwischen der Mutter und der Tochter sichtbar zu werden. In: Flaake, K. Zur Sozialisation junger Frauen.