Lageorientierung psychologie lexikon
Das Kompendium der Wirtschaftspsychologie. Wirtschaft und Psychologie gehörten schon immer zusammen, aber ein Kompendium der wichtigsten Begriffe dieses hoch interessanten Themenbereichs ist einmalig und nicht erst seit der Verleihung des Nobelpreises an den Wirtschaftspsychologen und Verhaltensökonomen Richard H.
Wir, die K. Das Kompendium wird stetig erweitert und die Begriffe werden erläutert und in Beziehung zueinander gesetzt. Alphabetisch geordnet finden Sie die wichtigsten Schlagworte und deren Beschreibung - gehen Sie auf Entdeckungsreise - es lohnt sich! Anders als bei einer Stimmung ändert sich die Gefühlstönung dabei meist jedoch nur für kurze Zeit. Affekt ist eine besondere Qualität des Fühlens.
Die definierenden Merkmale sind eine relative Quantität in Relation zur Grund und eine allgemeine Erregung. Seine jeweilige Benennung zum Beispiel Angst, Trauer, Neugier usw. So kann zum Beispiel Eifersucht nicht nur in Gestalt des Affektes auftreten, sondern auch als Gefühl, als Zwangsgedanke, als Motiv usw.
Aus dem Kontext der sprachlichen Verwendung zum Beispiel rasende Eifersucht geht dann hervor, ob Affekt oder eine andere Qualität von Gemütsbewegung gemeint ist. Affektiv oder gefühlsbetont wird somit ein Verhalten genannt, das überwiegend von Gemütserregungen und weniger von kognitiven Prozessen bestimmt wird.
Handlungs- vs. Lageorientierung
Typische Affekte sind z. Zorn, Hass und Freude. Affekte haben eine Ausdrucksdimension, eine körperliche und eine motivationale Dimension. Ein Lächeln kann beispielsweise ein Ausdruck für den Affekt Freude sein, Erröten im körperlichen Bereich ist bezeichnend für den Affekt Scham. Der Impuls, mit der Faust auf den Tisch zu hauen, ist eine charakteristische Motivation aus dem Affekt Wut heraus.
Allgemein wird unter Affekt auch ein besonders intensiv erlebtes Gefühl verstanden, das mit deutlichen körperlichen Begleiterscheinungen verbunden ist. Oft typische Merkmale eines Affekts sind: tiefes Erleben und eingeengtes Bewusstsein, verminderte willentliche Kontrolle was Affekthandlungen begünstigen kann , schnell anspringende emotionale Reaktion auf einen situativen Reiz hin, wird also kurz und intensiv erlebt im Vergleich zur Emotion , ist schwer kontrollierbar und gegenstandsbezogen und geht mit einer starken Verhaltenstendenz einher.
In: Klaus R. Scherer Hrsg. Hogrefe, Göttingen , ISBN , S. Agilität ist ein Merkmal des Managements einer Organisation Wirtschaftsunternehmen, Non-Profit-Organisation oder Behörde , flexibel und darüber hinaus proaktiv, antizipativ und initiativ zu agieren, um notwendige Veränderungen einzuführen. Automobilindustrie, Behörden oder projektorientiert z. Bauindustrie, Hilfsorganisationen oder eine Mischform davon.
Vor dem Hintergrund eines turbulenten, unbeständigen Umfelds können diese Organisationsstrukturen aufgrund ihrer Hierarchie möglicherweise mit dem Wandel nicht mithalten. Nach einiger Zeit stellt sich die Frage, ob Agilität nur auf Projekt- oder Produktentwicklungsebene verstanden werden soll oder doch für weitere Bereiche der Organisation.
Handlungskontrolltheorie – Dorsch: Lexikon der Psychologie
Agilität des Managements drückt sich bereits in Vision, Mission und strategischen Unternehmenszielen aus. Sie denken in Pyramiden und Silos. Agile Unternehmen hingegen richten ihre Strategie an dem Kunden aus und streben eine Maximierung des Kundennutzens an. Agile kundenorientierte Organisationen sind geprägt von Netzwerkstrukturen statt von Hierarchien.
Der Fokus liegt auf der teambasierten Ablauforganisation statt auf der nicht wertschöpfenden Aufbauorganisation. Agile kundenorientierte Organisationen planen ihre Prozesse, Produkte und Leistungen iterativ statt nach dem Wasserfallmodell. Hierdurch wird der Zeitaufwand für Planung und Konzeption verringert. Die Kunden erhalten die Produkte und Leistungen in rascher Abfolge in kleineren Teilen statt nach einem längeren Zeitraum in einem Stück.
Sie fokussieren auf kurzfristige Ergebnisse und ermöglichen eine schnelle Anpassungsfähigkeit an veränderte Rahmenbedingungen. In agilen Organisationen sind die Führungskräfte nicht kontrollierende Vorgesetzte, die Druck auf ihre Mitarbeiter ausüben, sondern sie übertragen den Mitarbeiterteams Verantwortung.
Publikationen
HR ist der entscheidende Katalysator agiler Transformation. In agilen Organisationen werden die Mitarbeiter stark in die Personalplanung einbezogen. Steven L. Goldman Hrsg. Springer, Berlin Heidelberg New York Barcelona Budapest Hongkong London Mailand Paris Santa Clara Singapur Tokio , ISBN Springer Gabler, Wiesbaden , ISBN Valentin Nowotny: Agile Unternehmen: nur was sich bewegt, kann sich verbessern: fokussiert, schnell, flexibel.
BusinessVillage, Göttingen , ISBN Wirtschaftspolitisch gesehen wird Aktionismus als Eingriff bezeichnet, der ohne objektiv erkennbare Aussicht auf Erfolg durchgeführt wird. Umgangssprachlich unterstellt der Begriff betriebsames, unreflektiertes oder zielloses Handeln ohne Konzept, um den Anschein von Untätigkeit oder Unterforderung zu vermeiden oder zu vertuschen.
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Der Begriff steht auch für unorganisierte Aktionen, die zwar eine Veränderung bestehender Verhältnisse bezwecken, deren Ziele aber weder genau definiert noch zu Ende gedacht und deren Konsequenzen meist nicht bedacht sind. Aktionismus kann auch bedeuten, dass viele Projekte diskutiert oder begonnen, aber nicht zu Ende geführt werden. Als politisches Konzept ist Aktionismus ein vor allem dem Anarchismus zugeordnetes Konzept direkten, unmittelbaren und nicht durch Stellvertreter geführten Handelns.
Aktionismus bedeutet zunächst das eigene, nicht symbolische widerständige Tun. Dabei überwindet der Aktionismus die Mittel-Zweck-Relation. Aktionismus zeigt sich in einer Vielfalt subversiver Handlungen. Die Aktion selbst ist Ausdruck eines subversiven Lebens und wird dabei nicht in Bezug auf sichtbare Auswirkungen auf die politische Ordnung bewertet, da sie für sich als Verschiebung der Machtverhältnisse gewertet werden kann.
Im politischen Bereich geht der jeweilige Politiker beim Aktionismus davon aus, dass der Wähler mit seiner Aktivität eine Erfolgsaussicht verbindet. Ein Audit untersucht, ob Prozesse, Anforderungen und Richtlinien die geforderten Standards erfüllen. Ein solches Untersuchungsverfahren erfolgt häufig im Rahmen eines Qualitätsmanagements. Die Audits werden von einem speziell hierfür geschulten Auditor durchgeführt.
Sie werden daher pro Überprüfungszyklus nur einmalig durchgeführt. Die Aussagekraft dieser begleitenden Audits steigt mit der Wiederholungsrate, mit der der identische Fragenkatalog der identischen Betroffenengruppe zum identischen Thema vorgelegt wird. In diesem Sinne wurde der Begriff ursprünglich im Personalwesen angewandt. Heute werden in fast allen Bereichen von Unternehmen oder Organisationen von Zeit zu Zeit Audits durchgeführt siehe Interne Revision : Finanzwesen, Informationsmanagement, Datenschutz, Produktionsabläufe, Kundenmanagement, Qualitätsmanagement, Umwelt, Management bzw.
Je nach Bereich wird bei einem Audit der Ist-Zustand analysiert oder aber ein Vergleich der ursprünglichen Zielsetzung mit den tatsächlich erreichten Zielen ermittelt. Oft soll ein Audit auch dazu dienen, allgemeine Probleme oder einen Verbesserungsbedarf aufzuspüren, damit sie beseitigt werden können. Dieses geschieht anhand von Dokumenten, Bildern etc.
Beim Einrichten, Zertifizieren und Aufrechterhalten von Managementsystemen spielen Audits eine wichtige Rolle. Die Audittypen werden nach verschiedenen Kriterien unterschieden. Unterscheidung nach dem Auditgegenstand:. Gietl, W. Lobinger: Qualitätsaudit. Hanser, München , ISBN Gerd F. Kamiske Hrsg. Symposion Publishing, Düsseldorf , ISBN Wübbelmann: Herausforderung Management Audit.
Gabler, Wiesbaden , ISBN Sie ist verantwortlich für Faktoren wie Stimmungslage, Veränderungsbereitschaft, Mitarbeiterbindung und Motivation. Neueste Forschungsergebnisse haben bewiesen, dass die Umsetzung von Strategien oftmals weder an der Qualität der Strategie scheitert, noch an der Qualität der Kommunikation oder der Fähigkeit der Führungskräfte.
Sie scheitert vielmehr an einer versteckten Kultur im Unternehmen, in einzelnen Werken oder in Abteilungen. Diese Kultur aufzubrechen setzt voraus, dass Stimmungen und Hürden bei Changeprozessen in Organisationen als Einheit messbar und auswertbar gemacht werden. Erfasst wird dazu die Art und Weise von Informationsverarbeitungen von Organisationseinheiten unter bestimmten Situationen.
Diese wird mit den Performancetreibern der Unternehmensstrategie anhand festgelegter Parameter abgeglichen und anhand der festgestellten GAPs Lücken werden konkrete Handlungsempfehlungen ausgesprochen. Diese sind die Grundlage einer Anpassung der strukturellen, kulturellen und führungstechnischen Rahmenbedingungen in Abteilungen wie in der Gesamtorganisation.
Eine erfolgreich bearbeitete Background Personality führt zu einer Steigerung der Identifikation und Motivation der Mitarbeiter durch eine umfassende Einbindung in Organisations-Entwicklungsprozesse. Andererseits wird durch die Hebung wichtiger Potenziale und Synergien eine Steigerung der Partizipation und Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den Abteilungen realisiert.
Winfried Neun, Erfolgreiches Stimmungs- und Innovationsmanagement - Veränderungsbereitschaft erhöhen mit dem Konzept der Background Personality, Herbst , ca. Bewusstsein ist im weitesten Sinne die erfahrbare Existenz geistiger Zustände und Prozesse. Daher ist eine allgemein gültige Definition des Begriffes ist aufgrund seines unterschiedlichen Gebrauchs mit verschiedenen Bedeutungen schwer möglich.
Die naturwissenschaftliche Forschung beschäftigt sich mit definierbaren Eigenschaften bewussten Erlebens. Man unterscheidet heute in der Philosophie und Naturwissenschaft verschiedene Aspekte und Entwicklungsstufen:. Bei Bewusstsein sein: Hier ist der wachbewusste Zustand von Lebewesen gemeint, der sich unter anderem vom Schlafzustand, der Bewusstlosigkeit und anderen Bewusstseinszuständen abgrenzt.
In diesem Sinn lässt sich Bewusstsein empirisch und objektiv beschreiben und teilweise eingrenzen. Viele wissenschaftliche Forschungen setzten hier an; insbesondere mit der Fragestellung, auf welche Weise Gehirn und Bewusstsein zusammenhängen. Bewusstsein als phänomenales Bewusstsein: Ein Lebewesen, das phänomenales Bewusstsein besitzt, nimmt nicht nur Reize auf, sondern erlebt sie auch.
In diesem Sinne hat man phänomenales Bewusstsein, wenn man etwa Schmerzen hat, sich freut, Farben wahrnimmt oder friert. Im Allgemeinen wird angenommen, dass Tiere mit hinreichend komplexer Gehirnstruktur ein solches Bewusstsein haben. Zugriffsbewusstsein: Ein Lebewesen, das Zugriffsbewusstsein besitzt, hat Kontrolle über seine Gedanken, kann Entscheidungen treffen und koordiniert handeln.
Bewusstsein als gedankliches Bewusstsein: Ein Lebewesen, das gedankliches Bewusstsein besitzt, hat Gedanken. Wer also etwa denkt, sich erinnert, plant und erwartet, dass etwas der Fall ist, hat ein solches Bewusstsein.