Angst vor ablehnung psychologie

Die Angst vor Ablehnung in 7 präzisen Schritten überwinden (nach wissenschaftlichen Studien)

Woran erkenne ich, dass ich emotional abhängig bin? Die 5 wichtigsten Anzeichen und 4 Schritte, um sich aus emotionaler Abhängigkeit zu lösen. Denn was könnte schmerzlicher sein als das Gefühl, für die eigenen Eltern nicht genug zu sein? Nicht so zu genügen und liebenswert zu sein, wie man ist?

Angst vor Ablehnung und Zurückweisung

Kinder sind auf die Anerkennung und Liebe ihrer Eltern angewiesen, um ein gesundes Selbstbewusstsein und psychische Widerstandsfähigkeit Resilienz ausbilden zu können. Liebesentzug, abfällige Bemerkungen oder gar Schläge geben Kindern das Gefühl, dass sie Schuld an dem Verhalten ihrer Eltern haben. Daher tun sie alles dafür, diese Bestrafungen zu umgehen: Sie passen sich an, beobachten sehr genau, welches Verhalten das ihrer Eltern positiv beeinflusst und richten ihr Handeln so aus, dass sie gefallen und nicht anecken.

Auch mit 40 Jahren steckt noch das vierjährige Kind in ihnen mit der schmerzhaften Erfahrung, abgelehnt zu werden. Psychische Erkrankungen gehen mit Angst vor Ablehnung einher Menschen mit Angststörungen haben häufig mit Angst vor Ablehnung zu kämpfen. Diese Furcht ist ein wesentliches Merkmal der sozialen Phobie. Betroffene leiden unter Minderwertigkeitsgefühlen und werten jede negative Beurteilung so, dass sie sich in ihrem Selbstwert und Persönlichkeit stark angegriffen fühlen.

Zudem kann eine in der Kindheit entstandene Angst vor Ablehnung zu einer depressiven Verstimmung führen und hält diese aufrecht, wenn Betroffene ihre negativen Glaubenssätze nicht durch positive ersetzen. Angst vor Ablehnung durch überbehütete Kindheit Alles Übel der Welt vom eigenen Kind fernhalten — so ist der Wunsch vieler Eltern.

Auch wenn Mütter und Väter sicherlich nur die besten Absichten haben, kann eine übertriebene Fürsorge für die psychische Entwicklung des Kindes negative Auswirkungen haben. Denn eine überbehütete Kindheit, in der die Helicopter-Eltern alle Unannehmlichkeiten des Lebens von ihrem Nachwuchs fernhalten, führt häufig zu einem instabilen Selbstwertgefühl. Betroffene Kinder lernen nicht, mit Misserfolgen, Kritik und Konflikten umzugehen — Eigenschaften, die im Erwachsenenalter sehr wichtig sind, zum Beispiel bei einer Trennung, negativem Feedback auf der Arbeit oder Konflikten im Freundeskreis.