Interaktionseffekt psychologie
Interaktionseffekt / Moderatoreffekt
Wechselwirkung , auch: Interaktion ; zwei oder mehrere Faktoren beeinflussen sich gegenseitig in ihrer Wirkung auf eine abhängige Variable. Wechselwirkungen lassen sich graphisch darstellen. Sind die Graphen parallel, liegt keine Interaktion vor, d. Verlaufen die Graphen gleichsinnig, z. Bei einer disordinalen Wechselwirkung verlaufen die Graphen gegensinnig, d.
Bei hybriden Interaktionen ist sowohl ein ordinaler und ein disordinaler Verlauf der Graphen vorhanden.
Interaktionseffekt: Allgemeine Psychologie online
Ein Haupteffekt kann bei fehlender Interaktion oder bei ordinaler Interaktion interpretiert werden. Bei hybriden Interaktionen dagegen kann nur noch für einen Faktor eine allgemeine Aussage getroffen werden, bei disordinalen Interaktionen können keinerlei verallgemeinerbare Aussagen über die Faktoren getroffen werden. Interaktionen kommen in allen statistischen Verfahren vor, die dem allgemeinen linearen Modell verpflichtet sind, wie zum Beispiel der Varianzanalyse und der Kovarianzanalyse , aber auch in Verfahren, die auf nicht-linearen Modellvorstellungen beruhen, wie loglineare Modelle oder Logit-Modelle.
Literatur Bortz, J. Forschungsmethoden und Evaluation 2.
Interaktionseffekte
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