Sigmund freud religion und psychologie

Sigmund Freud versucht die Religion auf psychoanalytischer Ebene zu erforschen und zu begründen. Freud geht dabei davon aus, dass der Mensch voll von Konflikten der Kinderzeit ist, die er nie ganz überwunden hat. Unter dieser Voraussetzung kann sich die Religion ganz entfalten, denn diese beschwichtigt die vorhandenen Ängste und hat die Möglichkeit Wünsche zu erfüllen.

Das Religionsverständnis von Sigmund Freud und Carl Gustav Jung

Die Religion hat die Fähigkeit die kindlichen und unvollkommenen Menschen zu komplettieren und ihre Fehler auszugleichen. Da sich die Menschen dessen nicht bewusst sind, ist die Religion für die Entfaltung und Erkenntnis ihrer Persönlichkeit hinderlich. Gott ist hierbei mit einer übermächtigen Vaterfigur zu vergleichen. Die Religion ist also eine infantile Illusion und ist weder beweisbar noch widerlegbar.

Grundlage für Freuds Religionskritik ist die Projektionstheorie von Feuerbach.

Religion: Eine Illusion! Sigmund Freud und seine Religionskritik: GRIN

Freud geht von Vornherein von einer Grundkonzeption aus und sucht nur nach Belegen für diese. Für Freud steht die Religion im Widerspruch zum Weltlich und ist, seiner Meinung nach, für den Mensch eher hinderlich als hilfreich. Praktisch tritt bei Freud eine Wissenschaftsgläubigkeit an Stelle der Religion treten. CC-BY Constanze Leinweber Nachschlagen. Tags: Illusion , Philosophie , Propädeutik , Psychoanalyse , Religionskritik , Sigmund Freud , Weltanschauungen.

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