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Schweizerische Fachgesellschaft ADHS: Fachpersonen finden
Das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom ADHS ist eine in erster Linie genetisch bedingte Erkrankung, welche sich vor dem zwölften Lebensjahr erstmals manifestiert. Es fällt ihnen schwer, eine ihrer Intelligenz adäquate Lernleistung zu erbringen, ihren Alltag zu organisieren oder ruhig in einer Theateraufführung zu sitzen.
Ein Teil von ihnen kann Wutanfälle nicht ausreichend kontrollieren und versucht in Begegnungen zu dominieren, beziehungsweise das Gegenüber auszublenden. Die Diagnostik der Erkrankung erfolgt im Rahmen eines standardisierten klinischen Interviews ADHS Test. In der medikamentösen Behandlung des ADHS werden vor allem Amphetaminderivate und Substanzen aus der Gruppe der Amphetamine eingesetzt.
Ein klinisch psychologischer Befund ist für die fachärztliche Diagnose nicht erforderlich.
ADHS bei Erwachsenen | Gesundheitsportal
Es ist jedoch möglich, dass Sie im Rahmen der Erstuntersuchung eine Zuweisung zur Evaluation spezifischer kognitiver Dimensionen erhalten. Bei der Betrachtung des Tolerabilitätsprofils der genannten Substanzen ist jedoch wichtig, dass ein unbehandeltes ADHS ein erhebliches Risiko für die Entwicklung einer Suchterkrankung darstellt. Im Gegensatz zu biologistischen Konzepten, welche konstitutionelle Faktoren betonen, steht in der psychoanalytischen Auseinandersetzung mit Symptomen des ADHS der Beziehungsaspekt im Vordergrund.
Im Zentrum der therapeutischen Intention steht die Entwicklung des Denkens, welches die Notwendigkeit der Einnahme von Psychopharmaka reduzieren, beziehungsweise obsolet machen kann. Machen Amphetaminderivate und Amphetamine abhängig? Welche Effekte kann ich von Psychotherapie erwarten?